Unternehmen
Über Uns

Ihr größtes Hinterlandterminal Europas.
Ein Modellprojekt für die Zukunft der Logistik.

Im Duisburger Hafen entsteht mit dem Duisburg Gateway Terminal (DGT) das größte Containerterminal im europäischen Hinterland. Es ist das erste Terminal, das mit Hilfe von Wasserstoff vollkommen klimaneutral betrieben werden und intelligent vernetzt sein soll. Die Duisburg Gateway Terminal GmbH ist die Betreibergesellschaft des DGT, Gesellschafter sind die Duisburger Hafen AG, Hupac SA, PSA International Pte Ltd und die HTS Group.

Gesellschafter
Ein starker Verbund

Duisport

Logistikdrehscheibe und größter Hinterland-Hub Europas. Der Duisburger Hafen ist mehr als nur ein Hafen: Als trimodale Logistikdrehscheibe erzielt duisport ein Umschlagvolumen von 4,0 Mio. TEU (20-Fuß-Standard-Container) und bietet durch die Vernetzung der Verkehrsträger Wasser, Schiene und Straße die idealen Voraussetzungen, um Transportketten so effizient, ressourcenschonend und kostengünstig wie möglich zu gestalten. Der größte Hinterland-Hub Europas kombiniert eine herausragende geografische Lage und ideale Standortbedingungen mit einem umfassendem logistischem Know-how und überzeugt Kunden aus aller Welt mit einer breiten Angebotspalette – so etwa Full-Service-Pakete in den Bereichen Infra- und Suprastruktur samt Ansiedlungsmanagement sowie logistische Dienstleistungen in den Bereichen Verpackungslogistik, Schienengüterverkehr, Projektlogistik, Consulting und Gebäudemanagement.

HUPAC

Hupac ist der führende Netzwerkbetreiber im intermodalen Verkehr in Europa mit einem Transportvolumen von rund 1 Mio. Straßensendungen pro Jahr. Das Angebot umfasst 150 Züge pro Tag mit Verbindungen zwischen den großen europäischen Wirtschaftsräumen und Destinationen bis Fernost. Die Hupac-Gruppe besteht aus 24 Unternehmen mit Standorten in der Schweiz, Italien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Spanien, Polen, Russand und China und beschäftigt rund 680 Mitarbeitende.

HTS

Mit ca. 30 Containerbinnenschiffen verbindet HTS Intermodaal die niederländischen und flämischen Seehäfen rund um die Uhr effizient und nachhaltig mit Zielorten in den Benelux-Staaten, in Deutschland und darüber hinaus. Auftraggeber profitieren von einer großen Zahl an Liniendiensten, außerdem bieten wir maßgeschneiderte Lösungen. Zum Beispiel für den Transport von zusätzlichen Containervolumen mit der Binnenschifffahrt oder für bestimmte Transporte auf unüblichen Strecken. Service steht bei HTS Intermodaal immer ganz oben. Wir befassen uns intensiv mit der Kundenanfrage, geben zielgerichtete Beratung und halten immer unsere Versprechen. Wir übernehmen auf Wunsch das gesamte Projekt, vom Seehafen über das Inlandterminal bis zur Haustür. Wo nötig setzen wir dazu neben der Binnenschifffahrt auch den Schienen- und LKW-Verkehr ein.

PSA

PSA International (PSA) ist ein weltweit führender Hafenbetreiber und ein zuverlässiger Partner für Frachtunternehmen.
Derzeit umfasst das Portfolio von PSA über 60 Hochsee-, Bahn- und Binnenterminals an mehr als 170 Standorten in 45 Ländern - darunter zwei Vorzeigehäfen in Singapur und Belgien. Mit dem umfassenden Fachwissen und der Erfahrung eines diversen globalen Teams arbeitet PSA mit seinen Kunden und Partnern zusammen, um Hafenökosysteme von Weltklasse zu entwickeln und innovative Lieferkettenlösungen zu liefern, die den Wandel hin zu einem nachhaltigen Handel beschleunigen. Im Jahr 2023 schlug PSA 94,8 Millionen TEU (Twenty-foot Equivalent Units) in seinen Hafenterminals auf der ganzen Welt um. Davon entfielen 38,8 Millionen TEU auf das PSA-Flaggschiff-Terminal in Singapur und 56 Millionen TEU auf PSA-Terminals außerhalb von Singapur.

Geschäftsführung
Ein starkes Duo

Ein starkes Duo für unser
Terminal der Zukunft!

Dürfen wir vorstellen: die Geschäftsführer des Duisburg Gateway Terminals (DGT)! Christoph Kahlert und Sven Zölle bereiten seit Juli alles für den Start des größten Terminals im europäischen Hinterland vor.

„Wir können es kaum erwarten, dass das erste 100 % klimaneutrale Terminal im europäischen Hinterland in den Betrieb geht. Die Gleise liegen, der erste Portalkran ist schon aufgebaut: Die Bauarbeiten gehen gut voran. Jetzt suchen wir noch nach einem starken Team und hoffen auf viele Bewerbungen“, sagt Christoph Kahlert.

„Das DGT gilt zurecht als Modellprojekt für die Zukunft der Logistik. Im Endausbau wird es eine Fläche von 235.000 Quadratmetern haben. Die Abläufe werden weitgehend digitalisiert und automatisiert sein. Bei einem Zukunftsprojekt dieser Größenordnung mit dabei zu sein, es mitgestalten zu können, ist Herausforderung und Chance zugleich“, so Sven Zölle.

Beide Geschäftsführer bringen viel Logistik-Erfahrung mit in die neue DGT GmbH: Christoph Kahlert ist Finanz-Chef und Prokurist bei duisport. Sven Zölle war zuletzt als operativer Leiter der fünf Container Terminal Standorte der Swissterminal AG tätig, Betreiber des größten Servicenetzwerkes für Terminals in der Schweiz.

Warum
DGT

Ihre Vorteile liegen auf der Hand

  • Vernetzung der internationalen Warenströme über die Verkehrsträger Schiff, Bahn und LKW.
  • 30% aller Güterzüge zwischen China und Europa werden über den Duisburger Hafen abgewickelt.
  • Positionierung der Kohleinsel als zentraler Gateway-Hub
  • Halbinsel im Hafen Duisburg-Ruhrort mit industrieller Vornutzung
  • Gesamtfläche ca. 235.000 m²
  • Eisenbahnterminal mit zusätzlicher Anbindung an Rhein / ARA-Häfen, RHK
  • Autobahnnetz (Anschluss an A59 und A40 mit weiterer Anbindung an A 3 und A42)
  • DGT als Fortsetzung des erfolgreichen Strukturwandelkonzepts von Kohle zu Logistikdienstleistung.

Vorhaben
Containerterminal

Nicht nur hochmodern, digital und effizient, sondern auch zu 100 Prozent klimaneutral.

Auf dem Gelände der ehemaligen Kohleninsel errichtet duisport bis 2024 gemeinsam mit den internationalen Partnern das größte Containerterminal im europäischen Hinterland.
Im Duisburg Gateway Terminal werden wir nicht nur hochmodern, digital und effizient arbeiten, sondern auch zu 100 Prozent klimaneutral. Das größte Entwicklungsprojekt seit „logport I“ vor 22 Jahren ist ein Modellprojekt mit Strahlkraft weit über den Duisburger Hafen hinaus. Es zeigt, wie die Logistik und Energieversorgung von morgen aussieht.
Im Endausbau nach zwei Baustufen soll auf dem DGT ein revolutionärer Modal Split gelten, der 40 Prozent Transporte per Bahn, 40 Prozent per Binnenschiff – und lediglich 20 Prozent Lkw-Verkehr auf der Straße vorsieht. Dafür stehen auf 240.000 m² Terminalfläche sechs Portalkrananlagen, zwölf Ganzzuggleise mit 730 Metern Länge und mehrere Liegeplätze für Binnenschiffe zur Verfügung.
Auf dem DGT sollen zukünftig Rangierlokomotiven mit Wasserstoffantrieb eingesetzt werden. Ansonsten gibt es keine Reach-Stacker (Greifstapler), alle Güterbewegungen werden digital gesteuert. Für jedes Binnenschiff am Kai steht ein Landstromanschluss bereit, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu minimieren. Weitere Partner des ersten Wasserstoff-Projekts, das direkt im Duisburger Hafen umgesetzt wird, sind die Westenergie Netzservice GmbH, der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems, die Stadtwerke Duisburg und die Stadtwerke Duisburg Energiehandel GmbH. Das Projekt wird im Rahmen der „Technologieoffensive Wasserstoff“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert.

Enerport
Energiewende

Hier entsteht der erste klimaneutrale Containerterminal Europas auf Basis der Wasserstofftechnologie.

Im Duisburger Hafen entsteht der erste klimaneutrale Containerterminal Europas auf Basis der Wasserstofftechnologie. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts enerPort II wird ein Konzept für die komplette Energiewende des Terminals realisiert. Die ehemalige Kohleninsel im Hafen wird zu einem Modellprojekt für die Zukunft der Logistik in Europas größter Hinterlanddrehscheibe.

Im Duisburger Hafen entsteht nicht nur das größte Containerterminal im europäischen Hinterland, sondern auch das erste komplett klimaneutral arbeitende Terminal mit Wasserstoff, intelligenter Vernetzung und der Möglichkeit, benachbarte Stadtteile mit Energie zu versorgen. Auf dem Gelände der ehemaligen Kohleninsel wird duisport bis 2024 gemeinsam mit internationalen Partnern das trimodale Duisburg Gateway Terminal (DGT) errichten.

Um die komplette Energiewende im größten Binnenhafen der Welt umzusetzen, haben duisport und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Rahmen des Projekts enerPort zukunftsweisende Technologien analysiert und maßgeschneiderte Modelle für Europas größte Hinterlanddrehscheibe entwickelt. Im Folgeprojekt enerPort II (Förderkennzeichen: 03EN3046) geht es nun darum, im DGT ein nachhaltiges Energiesystem zu installieren, das erneuerbare Energien, Energiespeicher, Verbraucher und verschiedene Wasserstofftechnologien miteinander verbindet. Schlüsselkomponenten hierfür sind Brennstoffzellensysteme und Wasserstoffmotoren zur Stromerzeugung sowie Batteriespeicher.

Konkret werden wir ein nachhaltiges, wasserstoffbasiertes Energiekonzept umsetzen, das einen hohen Autarkiegrad anstrebt. Ein intelligentes lokales Energienetz koppelt und steuert erneuerbare Energien in Form von Photovoltaik- und wasserstoffbasierten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit elektrischen und thermischen Energiespeichern sowie Wasserstoffspeichern und Verbrauchern wie Landstrom, Ladestationen und Krananlagen. Auch eine zukünftige Versorgung angrenzender Stadtteile wird theoretisch betrachtet.

Faktencheck
DGT in Zahlen

DGT - Duisburg
gegründet am 24. Oktober 2019
Gesellschafter
Duisburger Hafen AG, Duisburg
HUPAC SA, Chiasso/CH
H.T.S. Intermodaal B.V. Gorinchem/NL
PSA Antwerp/BE
Fläche Kohleninsel
Baustufe 1 = 149.200 m²
Baustufe 2 + 86.700 m² = 235.900 m²
Start-Konfiguration Terminal
  • 3 Portalkrananlagen
  • 6 Ganzzuggleise unter Kran; Gleislänge > 730 Meter
  • Gate-Gebäude
  • Flächenbefestigung
  • Entwässerungsanlagen
  • Lärmschutzwand
  • Beleuchtung
  • Vier Lösch- und Ladeplätze und ein Liegeplatz für Binnenschiffe
  • ca. 65.000 m² Stellflächen zum vorübergehenden Abstellen von Ladeeinheiten
Zufahrt
Anfahrt über Schlickstraße 19, 47138 Duisburg
Kontaktnummer: +49 203 803 4730

Historie
Kohleinsel

  • Im Jahr 1908 entsteht die Kohleinsel
  • 1913 ist Kohle mit 18,3 Mio. t das wichtigste Umschlaggut in Duisburg
  • Durchschnittliche Umschlagkapazität für Kohle im Duisburger Hafen: 10 Mio.t pro Jahr
  • 4,75 Mio. t/a Kohle wurden über die Kohleinsel umgeschlagen
  • 2018 wurden noch 3,2 Mio.t Kohle in Duisburg umgeschlagen
  • 2020 Stilllegung der Kohleumschlaganlage auf der Kohleinsel